Das
Salzkammergut

Impressionen
Geschichte

Sommerfrische reloaded
"Sommerfrische ist, an die Holzwand gelehnt den frischen Apfelstrudel zu genießen."

Kommen Sie mit ins Seenreich der österreichischen Voralpen. 

Ins Herz des Landes, wo schon der Kaiser und sein Hofstaat in Sommerfrische lebten. Über 100 Jahre danach hat die vielfältige Gegend nochmals an Reiz gewonnen. Als Gegenentwurf zum Stadteinerlei, zur schwülen, stickigen Luft rund um die Metropolen und als Hoffnungs-Szenario, dass es so etwas wie eine natürliche Aufladestation noch gibt.

 

Geschichte

Schauplatz der Weltgeschichte.

Die sehr rasch anwachsende Bedeutung Ischls als Kurort etwa um 1870 machte die Schaffung eines großzügigen Rahmens für kulturelle und gesellschaft­liche Veranstalt­ungen notwendig.

So kaufte die Marktgemeinde 1872 das damalige Pfifferlingfeld und ließ durch den Architekten Hyazinth Michel darauf das Kurhaus errichten, dessen Eröffnung am 30. Mai 1875 stattfand.

In der kaiserlichen Sommerresidenz, die alljährlich für Monate zum Mittelpunkt der Donaumonarchie wurde, traf sich die Elite aus Kunst und Wissenschaft. Es gab festliche Konzerte und heitere Bälle im Kurhaus.

Der Erste Weltkrieg brachte Stille ins Haus, bis in den Zwanzigerjahren die Meister der Wiener Operette hierher kamen und in der Ischler Luft ihre besten Ideen hatten.

Der Zweite Weltkrieg verwüstete Europa. Ischl wurde zur Lazarettstadt, und wieder wurde es ruhig im Haus. Zwölf Jahre nach dem Kriegsende entschloss sich die Stadt, das Gebäude den inzwischen geänderten Anforderungen entsprechend neu zu gestalten.

Am 25. Februar 1965 vernichtete ein Großbrand das Gebäude weitgehend. Von den Räumen, die dem Publikum zugängig sind, blieb lediglich der Theatersaal erhalten. Die Stadt Bad Ischl beschloss noch am selben Tage den sofortigen Wiederaufbau. Die Außenfassaden der erhaltenen Umfassungsmauern und der Kuppeldachstuhl entstanden mit geringen Abweichungen wieder in alter Form.

Zwischen 1997 und 1999 wurde das ehemalige Kurhaus mit einem Kostenaufwand von rund € 15 Mio renoviert, wobei die historischen Außenfassaden unverändert blieben. Die Innenräume wurden in zeitgemäßer und großzügiger Formensprache neu gestaltet.

Mit der Operette „Paganini“ wurde am 11. Juli 1999 das in Kongress & TheaterHaus Bad Ischl umbenannte Haus wieder eröffnet. 

Pro Jahr finden nun durchschnittlich 120 Veranstaltungen mit insgesamt rund 60.000 Besuchern / Teilnehmern statt.

Der Veranstaltungsmix umfasst wissenschaftliche und medizinische Kongresse, Corporate Meetings und Produktpräsentationen, die Aufführungen des Lehár Festivals Bad Ischl, weitere kulturelle Veranstaltungen, Bälle und Veranstaltungen von lokalen Vereinen.